Äpfel für alle
Aus NeuerPlan
Äpfel für alle! ist ein Projekt, dass zu einem hübschen Buch werden soll, in dem es auch um einiges gehen soll, was hier diskutiert wird. Dieses Forum ist im Moment allerdings nur dazu bestimmt den Rahmen des Buches zu finden.
Inhaltsverzeichnis |
[bearbeiten] Äpfel für alle!
Allgemeine Theorien über Beschäftigung, Zins Und die Natur des Menschen
[bearbeiten] Kapitelvorschläge
Hier sind ein paar Vorschläge für mögliche Kapitel: Ich denke wir können zu allen ein Brainstorming machen und dann die besten oder sinnvollsten 8-10-12 auswählen – je nachdem wie gut wir sind.
- Vorwort
- Grundlagen der Marktwirtschaft - Ein feines Kapitel mit Synergieeffekt mit dem Neuen Plan
- Ökonomie
- Investment
- Konsum
- Unternehmen
- Arbeit
- Handel
- Medien
- Internet
- Aufmerksamkeit
- Politik
- Europa
- Globale Gerechtigkeit
- Bildung
- Gesundheit
- Psyche
- Gesellschaftsentwicklung
- Familie
- Demographie
- Äpfel für alle! (Ein Ende des Materialismus??)
Insgesamt vielleicht 150 bis 250 Seiten.
[bearbeiten] Kapitel
[bearbeiten] Handel
Hier ist was ich z.B. im Bereich Handel grob ausführen würde in Kurzform:
Handel:
Liberalisierungsgedanke fortschreiben, aber mit folgenden Modifizierungen: 1. WTO Reform (Teildemokratisierung in Aussicht?) 2. 20??: Null-Zoll-Politik: auf die Produkte eines Landes, das alle aufgelisteten Kriterien im Ökologischen wie im Sozialen (können wir ja ein paar einfache Vorschläge machen – ist aber nicht unser Ding hier) erfüllt, dürfen keine Zölle erhoben werden. Falls dies nicht der Fall ist (USA,CHINA ... wahrscheinlich alle an irgend einer Ecke, wenn man die Kriterien hoch ansetzt), dürfen Zölle in gestaffelter Weise erhoben werden, je nach Grad der Verletzung (z.B. 2%, 4%...bis 30% in Fällen von Kinderarbeit, gesundheitlicher Ausbeutung etc.). Unctad, IWF etc. müssen allerdings allen Ländern, die in dieser Hinsicht etwas ändern wollen, sowohl finanziell wie auch mittels Know-How oder Personal Unterstützung gewähren. Der Trick bei der Sache bzw. weshalb ich wirklich glaube, dass dies möglich ist, ist folgendes: Trotz der wachsenden Macht vieler Schwellenländer, wird die WTO nach wie vor vor allem von den westlichen Industrienationen beherrscht. Sie müssten demnach ein derartiges System einführen. Da die westlichen Industriestaaten wohl das am weiteste entwickelte Arbeitsrecht besitzen und auch viele Umweltstandards erfüllen wäre es für sie zunächst sogar ein Vorteil. Sie müssten aber gleichzeitig vertraglich garantieren, dass die Milliardenhilfen für die Umsetzung der Kriterien und Regelungen in hilfsbedürftigen Ländern von ihnen indirekt (Weltbank,IWF,WTO,UNO) getragen werden. Langfristig könnte dies also vor allem zum Nutzen der Entwicklungsländer sein. Zudem gibt es im Ökologischen Verhandlungsspielräume: Es sind grundsätzlich zwei Arten von Kriterien möglich: Restriktionen: im pro Kopf Verbrauch beispielsweise (was natürlich hauptsächlich die ökonomisch Entwickelten Staaten betreffen würde, oder eben Standards und Vorschrifte: Wasserschutz, Filter, Müllbeseitigung (trifft die Armen, wobei man die Ärmsten da sicherlich nicht belangen kann bei entsprechend geringer absoluter Verschmutzung)...ODER: eben eine Mischung aus beidem (Lenkungsinstrument).
Zur Kontrolle:
Wenn man glaubt untersuchen zu können, welches Land Atomwaffen baut oder es zumindest versucht und dabei ja zu richtigen Ergebnissen kommt, dann müsste es ein Leichtes sein zu überprüfen, ob es in einem Land simple Arbeiterrechte gibt und ob diese auch durchgesetzt werden – bei Behinderung der Untersuchungen kann mit Strafzöllen reagiert werden. Effizienter kann Entwicklungshilfe nicht funktionieren.
- Hier ein großes Problem: Kontrolle mag möglich sein, aber wenn die Großen Alten sich selbst als perfekt erklären und Kontrollen an sich selbst verweigern (was sie bei allen anderen derartigen Dingen tun) wird es schwieriger. Dann wird es nur ein weiteres Erpressungsinstrument gegenüber den Schwellenländern. --Krishano 19:34, 4. Mai 2006 (CEST)
Wichtig bei diesem Thema hier: bitte mit Fakten: Wer exportiert wie viel wohin unter welchen Zöllen bla bla (Markante Zahlenbeispiele) – die kennen die Leute nämlich nicht – nicht mal die meisten Ökonomen wissen Bescheid, weil das ziemlich unübersichtlich sein kann.
- Wäre sehr cool --Krishano 19:34, 4. Mai 2006 (CEST)
Folgen? Schwellenländer wachsen vielleicht langsamer aber gesünder (ökologisch und sozial), da die Preise ansteigen müssen nach der Umsetzung verschiedener Kriterien.
Westliche Industrien haben vielleicht eine kurze Verschnaufpause und können wettbewerbsfähiger werden (Produktionsabwanderung wird abgedämpft)
- Es wird natürlich schwierig, Entwicklungsländer von so etwas zu überzeugen, selbst wenn es ihnen langfristig zugestandenermaßen nützt. --Krishano 19:34, 4. Mai 2006 (CEST)
Entwicklungsländer haben teilweise die Chance mit internationaler Hilfe ihr Rechtssystem weiter zu entwickeln und für ihre Schlüsselindustrien (meist Agrarprodukte und Rohstoffe) freien Marktzutritt nach Europa und Nordamerika zu erlangen.
[bearbeiten] Europa
Hier ein Ideenpool für die Baustelle Europa:
Eine schöne Marktidee von gestern abend: Milton Friedman galt als äußerst liberal aber auch als äußerst Kompetent. Ich will eine seiner Ideen aufgreifen und auf das Projekt Europa beziehen. Friedman schlug vor keine Zinspolitik zu betreiben, sondern das Zinsniveau schlicht festzulegen, je nach Höhe der gewünschten Inflation (also etwa 2,5%). Dies würde zu Planungssichheit und Stabilität führen.Was wäre, wenn die Europäische Zentralbank ihren Leitzins nicht weiter als 4% senken dürfte. Deflation? Rezession? Depression? Würde sonst nichts geändert wäre dies wohl die Konsequenz. Wie also gegenlenken und die europäische Ökonomie in Schwung halten? Nehmen wir an die Inflation fällt ins Bodenlose und eine Deflationsfalle, wie in Japan, erscheint am Horizont. Ist das nicht wunderbar! Ohne schlechtes Gewissen darf nun Geld gedruckt werden, zumindest soviel, um die Inflation dort festzuhalten, wo sie hingehört, knapp unter 2%. Wieviele Milliarden das jedes Jahr einbringen würde ist ungewiss. Stehen wir heute aber schon jährlich etwa 8 - 14 Milliarden € Seingoragegewinnen gegenüber, dürfte man annehmen, dass sich diese Summe, je nach Konjunkturzykluss auf bis zu 80 Milliarden € erhöhen könnte (genaue Rechnungen werden bald vorgenommen). Die Kernfrage ist natürlich wo diese bürokratielose Vermögenssteuer hinwandern soll. Nun, da das Geld von allen Eurobesitzern stammt und bei der EZB jeden Monat auftaucht, könnte man das Geld doch schlicht und ergreifend zur Finanzierung europäischer Projekte einsetzen (bzw. für Projekte innerhalb der Eurozone). Die Bedingung ist natürlich, dass es einzelne Projekte sind, die nicht als Fixkosten gesehen werden, da die Zahlungsströme konjunkturbedingt ja nur sehr unregelmäßig fließen. Klassische Beispiele wären Umweltschutzprojekte, Infrastrukturmaßnahmen, Bildungsprojekte etc. etc.. Das eine gerechte Aufteilung unter den Mitgliedsstaaten (z.B. nach Anzahl der Einwohner), die weiterbestehende Unabhängigkeit der EZB und Kontrolle über die Mittel und Projekte notwendig sind muss nicht erwähnt werden. Wenn wir uns an die Vermögenssteuer in Deutschland erinnern, die Mitte der 90er abgeschafft wurde, weil sie mehr Geld kostete als sie einbrachte und viel Kapital ins Ausland gedrückt hat, wäre dies eine schlichte, effiziente und nach des Volkes Meinung sehr gerechte Steuer, der sich keiner entziehen könnte.

